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Hilfe ist immer möglich! Es ist nie zu spät für Veränderung!

Es gab im letzten Jahr immer wieder Haushaltsauflösungen die mich zum Nachdenken gebracht haben. Um es zu verdeutlichen erzähle ich eine fiktive Geschichte:

Es war einmal ein Keller einer Mietwohnung. In den Keller kamen Dinge, die nur einmal im Jahr gebraucht wurden, auch mal Dinge, wie Blumentöpfe und alte Teppiche die einem nicht mehr gefallen haben, aber noch zu gut waren um sie zu entsorgen. Dann auf einmal zieht die Mutter mit in die kleine Wohnung, sie ist krank und braucht Pflege. Sie möchte auch ihre Sachen in der Wohnung haben, mit denen sie sich wohlfühlt. Ein Teil kommt in die Wohnung ein Teil…natürlich erst mal in den Keller. Das ist ja alles noch gut und braucht nicht auf den Müll. Aber die Wohnung ist nun zu voll, also muss auch hier ein Teil…in den Keller. Der Keller ist 3 x 3 Meter groß mit einer Deckenhöhe von knapp 2 Metern. Es stapeln sich Dinge bist unter die Decke, nun wird auch schon nicht mehr sortiert, sondern nur noch reingestellt. Nach einiger Zeit verstirbt die Mutter und ihre restlichen Sachen kommen…in den Keller. Die Tür lässt sich nun noch mit Mühe öffnen und der Raum ist bis unter die Decke voll. Die Tochter hat ihren Haushalt, ist alleine, geht arbeiten, hat einen Hund und im Nacken immer dieses Gefühle. Ich müsste jetzt, ich müsste…

Viele würden sagen, jetzt ist sie überfordert mit der Situation, aber das stimmt nicht. Sie war es schon zum Einzug ihrer Mutter, aber keiner hat es gemerkt, auch sie nicht. Man sagt immer es geht ja noch…Und sich dann einem Fremden Menschen anzuvertrauen und zuzugeben ich schaffe es nicht, das ist für viele so unendlich schwer. Es ist Ihnen peinlich, denn es sieht ja auch nicht mehr schön aus. Mittlerweile sind es auch keine schönen Sachen mehr, denn Feuchtigkeit und Mäuse haben ihnen den Rest gegeben. Was vorher, verschenkt oder gespendet werden konnte ist nun zu Müll geworden und verursacht Kosten, die in den meisten Fällen wieder Probleme und Stress verursachen.

Es ist in vielen Lagen des Lebens ähnlich, alles was man nur verschiebt bleibt im Kopf, es nagt sich fest und je nachdem was für ein Mensch man ist, kann es einen krank machen.

Was ich aber eigentlich mit der Geschichte sagen möchte, um Hilfe zu bitten ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist sehr stark zuzugeben, dass etwas schief gelaufen ist und man nun nicht mehr den Anfang findet.

Hier möchte ich mich gerne anbieten, ich kann ihnen helfen! Ich bin diskret und wie sie auf meiner Homepage sehen, schreibe ich nie über die Haushaltsauflösungen die ich schon gemacht habe, es sei denn es ist mir erlaubt worden. Alles bleibt unter uns. Ich kann ihnen helfen den roten Faden wiederzufinden und das innerliche Chaos zu überwinden.

Sei es das Umzugschaos, oder das Chaos nach einem Umzug, der Keller oder Dachboden, oder auch der Kleiderschrank. Es gibt Methoden und Wege, wie jeder sich in seinem Haus wohlfühlen und neue positive Kraft schöpfen kann.

Ein wunderbares Treffen

Am 20.3.2019 ereignete sich etwas Wunderbares. Die Zeitschrift Tina hatte mich im Internet gefunden und so kamen eine sehr nette Reporterin (Nadine Liese) und ein ebenso netter Fotograf (Gunnar Geller), für einen spannenden Vormittag bei mir und meiner Freundin vorbei.

Daraus entstand ein wunderschöner Artikel. Vielen, vielen Dank dafür!

Ein schöner Fund

Es finden sich viele spannende Dinge bei Haushaltsauflösungen, am schönsten ist es wenn man Sie mit der verbleibenden Familie teilen kann. Ab und zu gibt es aber auch Häuser, die verwaltet werden. Es gibt keine Verwandten oder aber sie haben kein Interesse. Aus so einem Haus stammt der folgende Text.  Ich fand ihn sehr schön und wollte ihn hier mit euch teilen.

Wir alle sind gebrannte Kinder.

Wir alle wurden schon enttäuscht und verletzt.

Viele werden deshalb ängstlich und hart. Doch das ist falsch, denn dem Verängstigten und Verhärteten begegnet nichts mehr, was ihm helfen kann. Sein Herz ist umzäunt, seine Seele vermauert. Er ist sicher – vor dem Leben.

Es kommt aber darauf an, lebendig zu bleiben.

Sei immer darauf gefasst, einem Menschen zu begegnen, der Dir so viel Gutes gibt, dass er damit Deinen schlechten Erfahrungen den Wind aus den Segeln nimmt.

Verfasser Unbekannt

Tipps und Erfahrungen

Zeit, Kosten und Nerven sparen

1. Nichts überstürzen – und unnötig wegwerfen

Kontaktieren Sie mich und lassen Sie uns gemeinsam einen Plan entwerfen, wie am besten angefangen werden kann. Grundsätzlich ist der erste Schritt immer persönliche Gegenstände der Person an sich zu nehmen, so wie Akten, Fotos, Papiere, aber auch Andenken und Gegenstände die im familiären Besitz bleiben sollen.

Auch hier kann ich schon helfen, denn manchmal ist man unsicher bei Dokumenten – wegwerfen oder behalten? Hier habe ich Erfahrung durch Archivarbeiten in einem Steuerbüro und kenne mich mit den Aufbewahrungsfristen aus.

Aber manchmal ist es auch einfach schön, sich beim Aussortieren noch über das Leben der verstorbenen Menschen zu unterhalten.

2. Kosten sparen

Bei meinen Haushaltsauflösungen ist es mir wichtig das die Gegenstände im Materialkreislauf bleiben und am Ende so wenig wie möglich entsorgt werden muss. Hier ist ein Faktor entscheidend:

Die Zeit:

Je länger ich Zeit für die Haushaltsauflösung habe, desto bessere Preise kann ich anbieten. Fast alle Gegenstände im Haushalt finden noch irgendwo einen Abnehmer, sei es die Klopapier Reserve oder das gerade geöffnete Duschgel. Hier geht es nicht darum, noch das meiste Geld herauszuschlagen, sondern Dinge zu spenden, zu verschenken, aber auch zu verkaufen, damit am Ende die Entsorgungskosten nicht zu hoch werden. Denn momentan steigt der Preis für die Müllentsorgung jährlich, und ich finde es einfach falsch Dinge auf den Müll zu werfen, die noch gebraucht werden können.

3. Abschied nehmen schont die Nerven

Auch wenn es hart klingt, verabschieden Sie sich von dem Gedanken „reich“ an einer Haushaltsauflösung zu werden. Alles was früher hergestellt wurde war Wertarbeit und sehr teuer und manchmal ist es ja sogar noch unbenutzt, wie das Sofa aus der „guten Stube“, aber der Markt ist voll. Sie kennen es selber. Kann ich Ihnen noch mit Blumentöpfen, Vasen oder Gläsern kommen? Jeder von uns besitzt so viele Gegenstände, dass er die Wahl hat. Wir brauchen nicht hunderte von Euros auszugeben für Wertarbeit von früher, wenn wir auch zu Ikea gehen können und dort einen Tisch für 5 Euro bekommen.

Also versuchen Sie umzudenken. Tun Sie sich und anderen etwas Gutes. Sagen sie sich, ob verschenkt, gespendet, oder verkauft, ich muss es nicht entsorgen, der Gegenstand hat die Chance auf ein zweites Leben und hilft vielleicht sogar jemandem aus der Not.

4. Lassen Sie sich etwas Zeit

Vielen Menschen fällt es schwer sich zu trennen, auch wenn sie schon längst wissen, dass es richtig wäre. Mein Tipp: Nehmen Sie sich Zeit, manchmal reicht ein Tag um in Erinnerungen zu schwelgen und sich klar zu werden, was das Richtige ist!

Aber auch wenn man die Zeit knapp ist. Wie zum Beispiel bei Kündigungsfristen oder einem Hausverkauf.  Ich helfe Ihnen damit klar zu kommen und den Weg zu finden mit dem Sie gut leben können.